Heftige Wellen brandeten am Wochenende an die Ostküste, hier in Cape Elizabeth. Im Acadia-Nationalpark rissen die Wellen mehrere Besucher ins Meer.
Riesenwelle reißt US-Nationalpark-Besucher ins Meer
Eine riesige Welle hat rund 20 Besucher eines Nationalparks an der US-Ostküste ins Meer gespült. Dabei sei ein siebenjähriges Mädchen ums Leben gekommen, die übrigen Touristen konnten gerettet worden, sagte ein Sprecher der Küstenwache. Das Kind sei zunächst lebend geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden. Das Hospital habe dann den Tod des Kindes mitgeteilt, die genaue Todesursache sei noch unklar.
Die Touristen waren von einem Aussichtsfelsen im Acadia National Park im US-Bundesstaat Maine in den Atlantik gerissen worden. Parkmitarbeiter teilten mit, zunächst seien drei Menschen als vermisst gemeldet worden, nach der Rettungsaktion seien die Vermisstenmeldungen jedoch zurückgenommen worden. Mehrere Urlauber wurden demnach mit Knochenbrüchen und Rückenverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Hurrikan "Bill" löste die Wellen aus
"Mehrere tausend Menschen standen auf dem Ocean Drive im Acadia National Park, um die ungewöhnlich hohen Wellen zu sehen", sagte Parkaufseher Sheridan Steele dem Nachrichtensender CNN. Einem Sprecher der Küstenwache zufolge stand die Riesenwelle in Zusammenhang mit dem Hurrikan "Bill". Derart hohe Wellen seien an dem Aussichtsfelsen mit dem Namen "Thunder Hole" jedoch nicht unüblich.
"Bill" erreichte inzwischen die Ostküste Kanadas. Dort überspülten gewaltige Wellen Küstenstraßen und der Wind erreichte Spitzengeschwindigkeiten bis zu 140 Kilometer in der Stunde. Inzwischen schwächte sich der Hurrikan allerdings ab. (Quelle)-
Huge wave tears US National Park visitors into the sea
A huge wave washed around 20 visitors to a national park on the US east coast into the sea. A seven-year-old girl was killed and the other tourists were rescued, said a spokesman for the coast guard. The child was initially saved alive and taken to the hospital. The hospital then announced the death of the child, the exact cause of death was still unclear.
The tourists had been torn from a lookout rock in Acadia National Park in the US state of Maine into the Atlantic. Park employees said that initially three people were reported missing, but the missing person reports were withdrawn after the rescue operation.
Several vacationers were hospitalized with broken bones and back injuries.
Hurricane "Bill" triggered the waves
"Several thousand people stood on Ocean Drive in Acadia National Park to see the unusually high waves," said park ranger Sheridan Steele, the news channel CNN. According to a spokesman for the Coast Guard, the giant wave was related to hurricane "Bill". Such high waves are not uncommon at the viewing rock called "Thunder Hole".
"Bill" has meanwhile reached the east coast of Canada. There, huge waves washed over coastal roads and the wind reached top speeds of up to 140 kilometers per hour. In the meantime, however, the hurricane weakened.
Typhoon Morakot in Taiwan
-Scenes of destruction-
Morakot, known in the Philippines as Typhoon Kiko, was the deadliest typhoon to impact Taiwan in recorded history.The eighth named storm and fourth typhoon of the 2009 typhoon season, Morakot wrought catastrophic damage in Taiwan, leaving 673 people dead and 26 missing, and causing roughly US $ 3.3 billion in damages
Typhoon Morakot, known in the Philippines as Typhoon Kiko, was the deadliest typhoon to impact Taiwan in recorded history. The eighth named storm and fourth typhoon of the 2009 typhoon season, Morakot wrought catastrophic damage in Taiwan, leaving 673 people dead and 26 missing, and causing roughly US$3.3 billion in damages.
Sources:
- 15.08.-26.08.2009 - Hurricane Bill on wikipedia/english
- 02.08.-13.08.2009 - Typhoon Morakot on wikipedia/english
Die Buschfeuer am Schwarzen Samstag waren eine Reihe von Buschfeuern, die sich am und um den Samstag, den 7. Februar 2009, im australischen Bundesstaat Victoria entzündeten oder bereits brannten und zu den schlimmsten Buschfeuerkatastrophen Australiens aller Zeiten gehörten.Die Brände ereigneten sich bei extremen Buschfeuerwetterbedingungen und führten mit 173 Todesfällen zu Australiens höchstem Verlust an Menschenleben durch ein Buschfeuer.InfolgedessenBwurden viele Menschen obdachlos.Am Samstag, den 7. Februar, wurden bis zu 400 Einzelbrände registriert.Der Tag wird in Australien allgemein als Schwarzer Samstag bezeichnet.-
The Black Saturday bushfires were a series of bushfires that either ignited or were already burning across the Australian state of Victoria on and around Saturday, 7 February 2009, and were among Australia's all-time worst bushfire disasters. The fires occurred during extreme bushfire weather conditions and resulted in Australia's highest-ever loss of human life from a bushfire, with 173 fatalities. Many people were left homeless as a result.
As many as 400 individual fires were recorded on Saturday 7 February; the day has become widely referred to in Australia as Black Saturday.
Mit 220.000 Toten und Schäden von 200 Milliarden Dollar geht 2008 als eines der schlimmsten Naturkatastrophenjahre in die Geschichte ein. Wie die Münchener Rück am Montag berichtete, werden die finanziellen Schäden inflationsbereinigt nur von 2005 mit seiner extremen Hurrikan-Saison und 1995 mit dem Erdbeben im japanischen Kobe übertroffen. Im Vergleich zu 2007 stiegen die Schäden um 118 Milliarden Dollar auf mehr als das Doppelte. Auch die versicherten Schäden legten deutlich um 50 Prozent auf 45 Milliarden Dollar zu.
Die meisten Menschen kamen beim tropische Zyklon Nargis in Myanmar um. Hohe Windgeschwindigkeiten, Rekordregenfälle und eine Sturmflut im tiefliegenden Irrawaddy-Delta sowie der ehemaligen Hauptstadt Rangoon rissen laut Münchener Rück vermutlich rund 135.000 Menschen in den Tod. Die Sturmflut sei bis zu 40 Kilometer tief ins Land eingedrungen und habe es bis zu dreieinhalb Meter tief unter Wasser gesetzt. Eine Million Menschen wurden obdachlos. Die finanziellen Schäden blieben dabei mit 4 Milliarden Dollar verhältnismäßig gering.
Over 69,000 people lost their lives in the quake, 374,176 were reported injured, with 18,222 listed as
missing as of July 2008. The earthquake left at least 4.8 million people homeless,though the number could be as high as 11 million.
Die teuerste Naturkatastrophe 2008 war laut Rückversicherung das Erdbeben, das im Mai die chinesische Provinz Sichuan erschütterte. Es habe Schäden von 85 Milliarden Dollar angerichtet und nach offizieller Statistik 70.000 Menschen das Leben gekostet. 374.000 Menschen seien verletzt worden, fast fünf Millionen wurden obdachlos.
Vermutlich sei 2008 das drittteuerste Jahr der Geschichte gewesen, mindestens aber seit 1900, erklärte die Rückversicherung. Selbst das große Erdbeben von San Francisco, das die Stadt 1906 fast vollständig in Schutt und Asche legte, hätte geringere Schäden verursacht – sogar wenn man die Inflation seither einrechne.
Mit 30 Milliarden Dollar verursachte Hurrikan Ike, der im September die USA traf, die zweithöchsten Schäden. 15 Milliarden davon waren versichert. Ike hat damit die höchsten versicherten Schäden des Jahres angerichtet. Er löste eine Sturmflut aus, die große Küstenabschnitte in Texas und Louisiana unter Wasser setzte und tötete 129 Menschen. Mit acht Stürmen in Hurrikanstärke sei 2008 eine schwere Saison gewesen, erklärte die Münchener Rück – die viertschlimmste sei Beginn verlässlicher Aufzeichnungen.
Die Versicherung führt diese Entwicklung auf den Klimawandel zurück. Höhere Temperaturen bewirkten, dass mehr Energie in der Atmosphäre sei und es zu schlimmeren Unwettern komme. Diese richteten zudem immer schlimmere Schäden an, da sich in bedrohten Gegenden wie Küsten immer höhere Werte konzentrierten.
Das Orkantief „Emma“ hat weite Teile Mitteleuropas ins
Chaos gestürzt und Schäden in Millionenhöhe verursacht. Mindestens 13 Menschen wurden getötet. Dnnoch: die Verwüstung bei weitem nicht so schlimm wie beim Orkan
„Kyrill (engl.)“ ein Jahr zuvor.
Auch in Europa richteten Unwetter Schäden an: Orkantief Emma verursachte im März in Mitteleuropa Kosten von 2 Milliarden Dollar. Tief Hilal richtete durchHagel, Böen und Überschwemmungen Schäden von 1,3 Milliarden Dollar an.
Wegen der Erderwärmung müssen sich die Menschen auf immer mehr und schlimmere Naturkatastrophen einstellen. „Der Klimawandel hat bereits eingesetzt und trägt mit großer Wahrscheinlichkeit zu immer häufigeren Wetterextremen und dadurch bedingten Naturkatastrophen bei“, sagte Konzernvorstand Jeworrek. „Diese wiederum richten immer größere Schäden an.“
Die Münchener Rück kündigte an, auf die zunehmende Bedrohung durch Naturkatastrophen auch mit Preiserhöhungen zu reagieren. „In unserem Kerngeschäft übernehmen wir Risiken nur zu adäquaten Preisen“, sagte Jeworrek. „Ändert sich die Gefährdungslage, passen wir das Preisgefüge an.“
Der Manager drängte die Politik zu raschen, konkreten Maßnahmen gegen die fortschreitende Erderwärmung. „Auf dem nächsten Klimagipfel in Kopenhagen muss ganz klar der Weg zu einer mindestens fünfzigprozentigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2050 mit entsprechenden Meilensteinen festgeschrieben werden. Bei zu langem Zögern wird es für künftige Generationen sehr teuer“, warnte Jeworrek.-
Between September 1 and September 15 Hurricane Ike was active ....
....wreaking havoc in Cuba...and Texas
Here more to Ike that caused at least 214 fatalities
Disasters cost the lives of 220,000 people
2008 will go down as one of the worst natural disaster years in history, with 220,000 deaths and damage of $ 200 billion. As Munich Re reported on Monday, the inflation-adjusted financial losses are only exceeded by 2005 with its extreme hurricane season and 1995 with the earthquake in Kobe, Japan. Compared to 2007, the damage more than doubled by $ 118 billion. The insured damage also increased significantly by 50 percent to 45 billion dollars.
Myanmar
Most of the people died in Myanmar's tropical cyclone Nargis. High wind speeds, record rainfall and a storm surge in the low-lying Irrawaddy Delta and the former capital Rangoon probably killed around 135,000 people, according to Munich Rueck. The storm surge had penetrated up to 40 kilometers deep into the country and put it up to three and a half meters deep under water. A million people became homeless. The financial damage remained relatively low at $ 4 billion.
According to insurance, the most expensive natural disaster in 2008 was the earthquake that struck the Chinese province of Sichuan in May. It caused damage of 85 billion dollars and, according to official statistics, cost the lives of 70,000 people. 374,000 people were injured and almost five million were left homeless.
2008 was probably the third most expensive year in history, but at least since 1900, explained the insurancem company. Even the great San Francisco earthquake, which left the city almost completely in ruins in 1906, would have caused less damage - even if you factor in inflation since then.
With $ 30 billion, Hurricane Ike, which hit the United States in September, caused the second highest damage. 15 billion of these were insured. Ike thus caused the highest insured losses of the year. It triggered a storm surge that flooded large stretches of coastline in Texas and Louisiana, killing 129 people. With eight storms of hurricane strength, 2008 was a difficult season, explained Munich Rueck - the fourth worst was the beginning of reliable records.
The insurance company attributes this development to climate change. Higher temperatures mean that there is more energy in the atmosphere and that there are worse storms. These also caused ever worse damage, as ever higher values were concentrated in threatened areas such as coasts.
Storms also caused damage in Europe: Hurricane Emma caused costs of 2 billion dollars in Central Europe in March. Low Hilal caused damage of 1.3 billion dollars from hail, gusts and floods.
Because of global warming, people have to prepare for more and more severe natural disasters.
"Climate change has already started and it is very likely that it is contributing to ever more frequent weather extremes and the resulting natural disasters," said Group Board Member Jeworrek. "These in turn cause greater and greater damage."
Munich Re announced that it will respond to the increasing threat posed by natural disasters with price increases. “In our core business, we only take risks at adequate prices,” said Jeworrek. "If the risk situation changes, we adjust the price structure."
The manager urged politicians to swiftly take concrete measures against advancing global warming. “At the next climate summit in Copenhagen, the path to at least a fifty percent reduction in greenhouse gas emissions by 2050 must be clearly laid down with appropriate milestones. If you hesitate too long, it will be very expensive for future generations, ”warned Jeworrek.
Sources & related:
- aus: welt.de, im Anschluss an den Artikel findet sich Auflistung der 22 schlimmsten und der 10 teuersten Naturkatastrophe