Freitag, 25. Juli 2008

Mea Culpa!

Es ist einiges an Zeit verstrichen, die wird jetzt so schnell wie möglich aufgeholt. Versprochen!!!
Wir starten mit den Seglern, denn mittlerweile haben einige Boote bereits hier angelegt. Aber auch andere Ereignisse der Zwischenzeit werden nicht zu kurz kommen. Nur noch ein wenig Geduld, es geht auf jeden Fall weiter! Wir entschuldigen uns hiermit bei allen, die uns hier besucht, aber nichts Neues gefunden haben, wir waren nicht weg, nur etwas mehr im Aussendienst als sonst gewöhnlich!

It has been some time but - and this is a promise now - we will try to catch up as soon as possible. We will start with the circumnavigators as in the meantime some yachts have already been here. But also the events during the past weeks will be mentioned. Just a little patience, we are back soon!We apologize to everybody who visited this site and couldn't find any news, we haven't been away, only more busy than usual with some outpost affairs!

Montag, 7. Juli 2008

Präsident Jugnauth besucht Rodrigues....The Mauritian President Hon.Sir A. Jugnauth visits Rodrigues



Vom 29.06. - 02.07.2008 besuchte der mauritische Staatspräsident Hon. Sir Anerood Jugnauth in Begleitung seiner Gattin Lady Sarojini unsere Insel.-

From June 29 to July 2nd, 2008 the Mauritian President, Hon. Sir Anerood Jugnauth accompanied by his wife Lady Sarojini, visited our island.

Mit allen Ehren versteht sich.-
With all honors, of course.

Das Programm hatte es in sich.-
The program was tough.

Gleich am ersten Tag gab es einen Bootstrip zur Ile aux Cocos.Glücklicherweise hatte die Lagune genug Wasser und Man musste nicht durch die Lagune stapfen...-
On the very first day there was a boat trip to the Ile aux Cocos.Fortunately, the lagoon had enough water and noone had to trudge through the lagoon ...

Auf der Insel wurde ihnen neben dem neuen Gebäude, das die Guards beziehen, auch die Seevögel gezeigt, für die die Insel so bekannt ist. Ile aux Cocos ist Naturschutzgebiet und Touristenattraktion zugleich.-

On the island, they were shown, beside the new building housing the guards during the night, the sea birds for which the island is so famous. Ile aux Cocos is both, a nature reserve and a tourist attraction.

 Photo: Guido Burkhardt

Hier eine Feenseeschwalbe.-
Here a Fairy Tern.



Nächster Programmpunkt...-
Next on the agenda...
Einweihung der Schule in Baie Aux Huitres...-
Inauguration of the school in Baie Aux Huitres...
Die Kinder waren guter Dinge und hatten auch etwas einstudiert für diesen besonderen Besuch.-
The children were in good spirits and had also rehearsed something for this special visit.

Ein Spielplatz stand eben falls auf dem Programm...-
A playground  was also on the program....


Einen Tag später ging es dann zum Maison des Pêcheurs mit neuen Kühlanlagen für Fisch...-
One day later it was the Maison des Pêcheurs, housing refrigeration facilities for the fishermen.

Hier im Eingangsbereich, rechts mit Nicolas Von Mally und rechts mit dem amtierenden Chefkommissar Johnson Roussety.-
Here in the entrance area, on the right with Nicolas Von Mally and on the right with the acting Chief Commissioner Johnson Roussety.

Wer aufgepasst hat, hat den Schirm in der Hand des Chefkommissars gesehen....-
Who paid attention, could see the umbrella in the hand of the chief inspector ...
Und geregnet hat es...!-
Yes, it rained...!

Unter der Überdachung des Zeltes war man noch einigermaßen geschützt...-
Under the roof of the tent you were still somewhat protected ...-

Aber für alle, die an der Zeremonie beteiligt waren, hieß es auf der Hut sein, Wasser war überall!-
But to keep the water out was an ongoing struggle for all involved in the ceremony...

Selbst während der Rede blieben die Schirme aufgespannt...., ganz sicher ein Festprogramm, das auch der Präsident mit seiner Frau nicht so schnell vergessen werden.!-

Even during the speech the umbrellas remained open ..., definitely a festive program that the President and his wife will not forget anytime soon.! -

Photo credits:
Private, James Castel and Guido Burckhardt

Freitag, 20. Juni 2008

Bonne Anniversaire, Myriam!

Somehow there was some whispering, and then the informaton was channeled to us too...

It's birthday time for Myriam !!!! So all the best from your friends of your second home in Rodrigues. That all your wishes come true!

Mittwoch, 11. Juni 2008

Lust am Lesen - Büchermesse einmal anders!

Um das Lesen in Rodrigues war es lange Zeit nicht gut bestellt, die Öffentliche Bücherei in Port Mathurin klagte in manchen Jahren wiederholt über Leseunlust und es war nie schwierig dort einen ruhigen Platz zu finden. Viele der älteren Generation sind noch Analphabeten, und auch Jüngere, die nur mit Müh und Not die 6 Pflichtjahre* absolviert hatten, werden ebenfalls am Ende des Monats häufig in den Banken gesehen wie sie mit ihrem Daumen unterschreiben. Die Banken sind darauf eingestellt, zumeist gibt es an Pay Days mindestens einen Angestellten, der dafür abgestellt ist, nur die entsprechenden Auszahlungsformulare auszufüllen. Im Secondary Level, also in Colleges, sieht das natürlich ganz anders aus, für die Schule wurde und wird viel gelesen, aber dabei blieb es oft, man las eben für die Schule und nicht für sich selbst...Dies soll sich nun ändern!

So fand vor knapp 2 Wochen eine Büchermesse statt, die im Raum Indischer Ozean sicherlich ihresgleichen suchte. Alle Schulen waren aufgerufen mitzumachen, zum Auftakt kamen 800-900 Schüler mit Trillerpfeifen und verkleidet zu einem Karnevalsumzug durch Port Mathurin, bei dem sich alles um das Thema Lesen, Bildung und Bücher drehte.

Es war sehr herzerfrischend anzusehen wie vielfältig und kreativ die Mädchen und Jungen mit ihren Lehrern das Thema aufgegriffen haben, und auch wie lustvoll sie bei der Sache waren.
Von Märchenthemen bei den Jüngeren über leicht Philosophisches bei den Älteren bis hin zu der Hoffnung, über Lesen auch das nötige Wissen zu erwerben, das zu einem Universitätsabschluss führt. Der Einfluss der Informatik und des Internets war ebenfalls sichtbar.

An 2 Tagen fanden öffentliche Lesewettbewerbe statt, ein kurzer englischer Text war kurz vorher verteilt worden und wurde vor einer 3 köpfigen Jury vorgetragen. Die Initiative für dieses Event ging u.a. von Herrn Castel, dem Leiter der Bücherei in Port Mathurin aus.

Eine kleine Fotoauswahl des Ereignisses wird bald hier in diesem Post als Link eingestellt werden.

For the English spoken readers here - you will find soon in this post the link to the album of this event which will be subtitled in English too and which will include the information to this event around the Book Fair and reading in Rodrigues in general!

Außergewöhnliche Ernte....- Extraordinary harvest...

Claudia Spéville, 69, Bewohnerin von Pistache und seit mehr als 50 Jahren im Gemüseanbau und der Landwirtschaft tätig, scheint ein gutes Händchen speziell für Knollen- und Wolfsmilchgewächse zu haben, wenn man sich ihre letzte Ernte anschaut.

Genau 55 kg schwer ist dieser oben abgebildete Maniok, und wer denkt, sowas kann es doch nicht geben, wird eines Besseren belehrt, denn dies ist nicht zum ersten Mal, dass Madame Spéville es mit Riesen zu tun hat. Bereits vor 4 Jahren erntete sie eine Maniokpflanze, die 70 kg auf die Waage brachte.

Stolz wie man darauf nur sein kann, bringt sie es nicht übers Herz , die Ernte einfach zu verkaufen oder zu verzehren, stattdessen kann sie von Passanten bewundert werden, wie ein Ausstellungsstück ziert nun die Ausbeute die heimische Terrasse, befestigt an solidem Seilwerk Die Frau, für die Feldarbeit seit Kindertagen zur zweiten Natur gehört, ist dankbar und stolz zugleich. Noch heute verbringt sie die meiste Zeit auf dem Feld, das ihr nicht nur Lebensunterhalt ist, sondern gleichermaßen eine, wenn auch aufzehrende, Leidenschaft. Ihr 72jähriger Gatte, Joseph, und 2 ihrer 6 Söhne helfen mit. Acht Kinder zu ernähren war nicht immer leicht, aber Mais, Süßkartoffeln, Kartoffeln,Maniok, Zwiebeln, diverse andere Gemüsesorten und ihre Mandarinen brachten die Familie nicht nur durch, sondern ermöglichten auch Expandierung. Rinder, Schafe, Ziegen, Truthähne und Gänse werden auf einer zweiten Farm gezüchtet, die genauso ihr eigen ist wie ein Bus, von dem sie hofft, dass er eines Tages auch noch was einbringt. Dank ihrer Geschäftstüchtigkeit ist ihr vor kurzem der Vorsitz einer landwirtschaftlichen Frauenvereinigung angeboten worden.

Version française, cliquez l'article de L'Express ici, d'où vient aussi la photo.


So kennen wir Maniok normalerweise ; max. Gewicht kann bei 2-4 kg liegen . -
That's how we know cassava normally; maximum weight can be up to 2-4 Kg.

English version


The story of the above manioc with the spectacular weight of 55 KG is also the success story of Claudia Spéville, a 69 year old Rodriguan woman who since early childhood has been working in the fields. Giants seem to come easily to her as 4 years ago she harvested already an even bigger manioc/cassava plant of 70 KG. Who thinks that the lady with the green hands will now have to eat a long time or will make some money by selling the manioc, is mistaken. Madame Spéville is so thankful and full of pride that she decided to display the plant - fixed by solid ropes on her terrasse, the manioc can now be admired by passers by. Despite her age Madame Spéville spends still a lot of her time in the fields, supported by her husband Joseph (72) and 2 of her 6 sons. Without growing vegetables it would have been difficult to feed the big family with 8 children in total. But maize, manioc, sweet and ordinary potatoes, onions etc…lemons and tangerines helped not only to bring them up but even to expand business.. Beside a second farm where she breeds cattle, sheep, goats, turkeys and geese, she is even owner of a bus, hoping that this will bring in some extra money too. Thanks to her efficiency she has been nominated for the presidency of a local association for women in agriculture.

Sonntag, 8. Juni 2008

Gas...eine Insel steht Schlange....an island is queuing...

Es ist Freitag morgens, 6 Uhr. Ich mache mich auf den Weg zur Fillingstation, entschlossen, diesmal nicht ohne eine bonbonne de gaz nach Hause zu kommen. Ich bin nicht alleine und die erste in der Schlange schon lange nicht, denn gestern kam die Mauritius Trochetia und mit ihr 19 Container gefüllt mit dem begehrten Gut, die sowohl in der 4.5 wie auch in der 12 Kg Ausführung zu haben sind. Ohne Gas kann nicht gekocht werden und für ein paar Wochen war das die Situation für viele Rodriguer, die es bei der letzten Lieferung nicht geschafft hatten, sich gleich nach Ankunft der Lieferung zu bevorraten.Friday morning, 6am. I am on my way to the filling station, this time decided not to come back home without a bonbonne de gaz. I am not alone and definetely not the first one to form the queue, as yesterday Mauritius Trochetia arrived and with her 19 containers with what is precious to each Rodriguan as without gas no cooking - an experience which had to undergo quite some islanders who had not been able to replace their bonbonne after the precedent delivery...
Queue here, when you want to see more pics of the queue....

Mittwoch, 21. Mai 2008

AIDS Candle Light Memorial in Rodrigues

Am Sonntag, den 18. Mai fand in Rodrigues zum ersten Mal ein AIDS Candle Light Memorial statt, eine Veranstaltung, die seit 25 Jahren jährlich in der ganzen Welt begangen wird zum Gedenken an alle Opfer von AIDS sowie als Aufruf an alle, weiter gegen diese Krankheit zu kämpfen, die seit 1981 mehr als 2 Millionen Menschen in allen Teilen der Welt das Leben gekostet hat. Schätzungen gehen von ca. 39 Millionen Menschen aus, die weltweit mit dem Virus infiziert sind.

Last Sunday the first AIDS Candle Light Memorial took place in Rodrigues, an event which has been held worldwide for 25 years now to commemorate all victims of AIDS and to continue the fight against this disease which has already cost more than 2 million people their lives in all parts of the world. About 39 million people are estimated to be infected with the virus.



Blick zurück: 1983 findet der erste Candle Light Memorial in San Francisco statt. Die Veranstalter sind durchgängig alles homosexuelle Männer, die zum größten Teil selbst erkrankt sind (damals gab es noch keine Testmöglichkeiten!) , sie wollen aus der Anonymität heraus und ihren Freunden gedenken, die in immer kürzeren Abständen sterben. Ihrem Aufruf folgten 10 000 Bürger der Stadt San Francisco. New York und Los Angeles folgen.An eine Folgeveranstaltung war damals nicht gedacht worden, die meisten der Veranstalter sind 1984 entweder tot oder so schwer erkrankt, dass es in dem Jahr keinen Candle Light March gab. Aber es melden sich andere, die die Idee, der Opfer von AIDS zu gedenken, aufnehmen und ab 1985 wird Candle Light Memorial in immer mehr Orten begangen. Mit der Ausbreitung der Krankheit auf alle gesellschaftlichen Gruppen und auf allen Kontinenten wird auch der Kreis der Veranstalter immer größer. So wurden in diesem Jahr in 119 Ländern Kerzen zum Gedenken angezündet. Für Mauritius war es am Sonntag zum 3. Mal, für Rodrigues war dieses Jahr Premiere.

History: 1983 the first Candle Light March took place in San Francisco, organized by only gay men who were almost showing the symptoms of the disease themselves. At that time testing was not yet available but sharing the same set of symptoms and seeing more and more friends dying so fast made them want to do something - something to honor the ones who were dying so early, to call out their names, to get out of anonymity and to give hope for everyone to fight against the virus. 10 000 people of San Francisco followed the call which was a great success. New York and Los Angeles follow.1984 was the only year without candle light march- by then the first organizers were either dead or very ill, noone had thought of a second edition the year before. But there were others who took up the idea and since 1985 Candle Light Marches have been taken place annually in more and more places.With the propagation of the disease, concerning everyone in society and not any longer only a single group and on all continents, the circle of organizers became wider too. Last Sunday candles were lit in 119 countries. For Mauritius it was the third year, while Rodrigues participated for the first time.

"Es sind wir, die unseren Blick auf Menschen mit AIDS ändern müssen, unsere Art zu denken..lasst uns nicht Waisen werden -
It is us who have to change our view on people with AIDS, our way of thinking...don't let us become orphans."

Situation in Mauritius und Rodrigues
Seit der ersten dokumentierten Infizierung 1987 in Mauritius und 1998 in Rodrigues sind wie überall in Afrika die Zahlen gestiegen. Gab es noch im Mai 2005 in Mauritius 669 dokumentierte Fälle von HIV/AIDS, geben die offiziellen Statistiken bereits für Ende 2007 ca. 3300 Fälle an, fast doppelt soviele wie 2006 (1726), wovon 217 bereits verstorben waren (darunter 3 Kinder). In Rodrigues hörte man lange Zeit nichts mehr nach dem ersten Fall, doch 2005 hatte man offiziell 6 infizierte Personen, alarmierender jedoch war die Entdeckung, dass bei den 669 Fällen auf Mauritius bereits mehr als 100 Rodriguer betroffen waren. Mittlerweile sind 25 Fälle vor Ort dokumentiert, 6 Personen, darunter 2 Kinder, sind bereits verstorben. Schätzungen für Mauritius gehen von mindestens 10-30000 Fällen aus, bedenkt man, dass sich nur wenige Menschen von sich aus testen lassen. Die große Mehrheit der Neuinfektionen spielt sich in der Altersgruppe 15-49 Jahre ab, mehr als 90 % haben sich haben sich als Drogenabhängige über den mehrfachen Gebrauch von Nadeln infiziert. Mauritius konnte nicht umhin zu reagieren: so stehen nun nach kostenloser Möglichkeit zur antiviralen Behandlung auch ein Methadon- sowie ein Programm gegen Needle Exchange zur Verfügung. Es sei daran erinnert, dass Mauritius eines der ganz wenigen Länder ist, welches die 15 % einhält, die im Bereich Gesundheit im Budget jährlich anberaumt werden.

Situation in Mauritius and Rodrigues
Since the first reported infection in Mauritius 1987 and 1998 in Rodrigues, figures have been on the rise as everywhere in Africa. Were it in May 2005 still 669 documented cases of HIV/AIDS, the official statistics speak already of about 3300 by end of 2007, including 217 persons who already had died by end of November (3 of them kids). In Rodrigues there was a long time nothing to be heard after the first case until 2005 when we had officially 6 infected persons. But more alarming was the discovery that in the 669 figure of Mauritius more than 100 infected persons were Rodriguans. Now 25 cases have been documented, 6 of them already deceased including 2 kids. For Mauritius it is estimated that the total number of people concerned is likely to be 10-to 30000 considering that only few people decide for a test. The majority of new infections concerns the age group 15 to 49 years, more than 90 % are drug related due to sharing unclean needles.In consequence Mauritius reacted by introducing a Methadon and a needle exchange program, antiviral treatment is free. It is to be noted that Mauritius belongs to the few countries spending regularly 15 % of the annual budget for health.

Zum Vergleich in der Region Indischer Ozean:
Madagaskar hat 170 000 offizielle HIV/AIDS Fälle bei 20 Mio. Einwohnern, Armut, die für 2/3 der Bevölkerung vorherrschend ist, die Begr
enztheit medizinischen Angebots und dessen Zugang, eine hohe Infektionsrate von sexuell übertragbaren Krankheiten begünstigen die schlechte Ausgangslage.Tests bei schwangeren Frauen belegen, dass der Anteil durch nicht geschützten Geschlechtsverkehr sehr hoch ist.

La Réunion zählte 2006 insgesamt 618 HIV-Infektionen, doppelt soviele wie vor 10 Jahren.

Auf den Seychellen zählte man zwischen 1987 und 2006 ca. 250 Infizierungen., auf den Komoren waren es 30.

Other regions in the Indian Ocean

Madagascar with about 20 million inhabitants counts officially 117 000 persons infected by HIV/AIDS. Poverty, predominating for more than 2/3 of the population, very limited access to health services and testing, a high rate of sexual transmittable diseases contribute to an alarming situation.Testing of pregnant women confirm that there is a high prevalence of infections by unprotected sexual intercourse.

Reunion counts 618 infections by 2006, double as much as 10 years before.

Between 1987 and 2006 the Seychelles counted about 250 persons infected, the Comores 30.


Auch wenn am Sonntag viele tausend Rodriguer dem Aufruf der Regional Assembly und der Organisatoren-Gruppe folgten, bleibt festzustellen, dass im Bereich von Prävention und Aufklärung wirklich noch viel getan werden muss. so weiß man, dass nur 1.4% der Jugendlichen Präservative benutzen, pro Monat sucht nur eine Person das AIDS Unit auf um sich freiwillig testen zu lassen, Eltern müssen umdenken lernen, ihre Töchter und Söhne sind früher sexuell aktiv und sie müssen lernen, sich zu schützen. Ansteigende Zahlen im Bereich Teenager Schwangerschaften belegen das ganz deutlich. Hoffen wir, dass mit dem AIDS CANDLE LIGHT MEMORIAL ein erster Schritt getan ist, AIDS aus dem Tabubereich in Rodrigues herauszuholen.

Even when on Sunday several thousands of Rodriguans followed the call of the Regional Assembly and the organizing group of the Memorial, it is to be noted, that in the context of prevention and education a lot rests to be done. Knowing that only 1.4% of the sexual active adolescents use condoms or that the local AIDS Unit is contacted by only one person per month for voluntary testing, it is necessary that also parents change their views. Their daughters and sons of today are sexual active, ignoring this fact does not help.They have to learn to protect themselves, Increasing figures of teenager pregnancies confirm that the risk is real.


Die kostenlosen Kondome, zur Verfügung gestellt von der Administration und mit Informationsmaterial verteilt durch Mitglieder verschiedener Jugendgruppen und Mauritius Family Planning, wurden an diesem Tag gerne angenommen, bleibt zu hoffen, dass sie auch richtig benutzt werden, wenn die Situation da ist!

The free condoms, provided by the administration and distributed with info material by several members of youth groups and Mauritius Family Planning, have been accepted thankfully on that day, now it rests to hope that they will be used adequately when the situation calls for it!



Fight AIDS and not people with AIDS!


Photos here, sorry , only a few from the evening as my camera was on strike!
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The AIDS Memorial Quilt -another example of commemoration


In June of 1987, a small group of people who didn't know each other, gathered together somewhere in San Francisco , they wanted to do something to help people understand the devastating impact of the disease, to document the lives they feared history would neglect. This meeting served as the foundation of the NAMES Project AIDS Memorial Quilt with the goal to create a memorial for those who had died of AIDS.Today the Quilt is a powerful visual reminder of the AIDS pandemic. More than 44,000 individual 3-by-6-foot memorial panels have been sewn together by friends, lovers and family members. See the quilt database of the NAMES Project.

Montag, 19. Mai 2008

Heimatkundliches - National Heritage Exhibition

Vorletzte Woche konnte in der Öffentlichen Bibliothek Alfred North-Coombes in Port Mathurin eine Ausstellung besucht werden, die historisches Licht auf Gebäude, Plätze und Epochen warf, die in Mauritius und Rodrigues jeder schon mal irgendwann bemerkt, frequentiert oder passiert hat, meist jedoch ohne sich zu fragen in welchem Kontext sie entstanden sind. Leider war der Teil zu Rodrigues etwas knapp ausgefallen, hier im Album jedoch zumindest ein paar Beispiele.


Heritage
" Heritage is our legacy from the past, what we live with today, and what we pass on to future generations. Our cultural and national heritage are both irreplaceable sources of life and inspiration. A national heritage becomes exceptional because it becomes universal in that the site belongs not only to a single group of people, but belongs also to ALL people of the country and the world irrespective of the territory on which they are located and the group/s by whom they are produced."

Here a selection of photos from the National Heritage Exhibition some days ago in Port Mathurin's library, unfortunately with only few examples of Rodriguan history.

For more information about the National Heritage Fund please click here

Samstag, 17. Mai 2008

Neues von der Insel - News of the week in Rodrigues

Letzten Freitag sind sie gekommen - die ersten Weltumsegler der Saison. Jedes Jahr Mitte Mai, wenn die offizielle Saisonzyklon sich dem Ende neigt, beginnt die Zeit der Segler, die hier Halt machen bevor es nach Mauritius, Reunion oder Madagaskar weitergeht.Woher sie kommen, wie lange sie unterwegs sind, womit sie auf ihrem Weg zu kämpfen haben, wie es ihnen auf unserer Insel gefällt, wollen wir auch in unserem Blog behandeln.-

Last Friday they arrived, the first circumnavigators of the season. Each year mid May when the official cyclone season is ending, the sailors from all different areas in the world start calling at Port Mathurin before they continue with their itineraries to Mauritius, Reunion or Madagascar. Where do they come from, for how long have they been living in small and often wet cabins on the sea in exchange of cosy warm homes providing facilities you won’t find in the middle of a deep ocean…and how do they like our island? These and other questions will be treated in the blog too during the coming months.

Freitag, 16. Mai 2008

Kleine Zwangspause - Delayed by technical problems...

Manchmal ist es so, dass jedes Mal, wenn man sich hinsetzt und denkt, nun geht es weiter, man vielleicht sogar auch schon angefangen hat , etwas zu schreiben oder Fotos weiter zu bearbeiten...dann gibt es garantiert eine Unterbrechung. So geschehen während der letzten Tage, in denen der Internetzugang immer dann gestreikt hat, wenn ich gerade auf der Postingseite war oder bei einem Album, das schon längst hätte fertig sein sollen...Nun heißt es also wieder aufholen, stöhnen nützt nix, aber dennoch erstmal Entschuldigung bei allen, die hier hereingeschaut und nichts Neues gefunden haben! Und dabei ist der Kopf so voll und soviel ist passiert...Bevor wir uns Rodrigues weiter zuwenden, möchten wir es aber nicht versäumen zumindest einen kleinen Bezug zu nehmen auf die verstörenden Naturkatastrophen in der Welt, die viermal mehr zeigen, wie klein und zerbrechlich wir sind. Wie so oft stellt sich aber auch die Frage, wieviele Tote hätten verhindert werden können durch angemessene Frühwarnsysteme oder auch Bauweisen. Birma, China und Chile sind heute noch Tagesmeldungen, die Tornados in den USA von letzter Woche sogar fast schon wieder vergessen, und doch werden die Folgen für alle Betroffenen noch jahrelang zu spüren sein. Auch Rodrigues war in der Vergangenheit nicht gefeit vor den Unbillen der Natur, am 13.Mai hat sich der Tag gejährt an dem durch die "Riesenwellen" im Gebiet der Maskarenen einheimische Fischer und Beamte der National Coastguard ums Leben kamen. Zyklone und Dürreperioden gab es, und am 26. Dezember 2004 erlebten viele Menschen auch hier vollkommen unvorbereitet und ahnungslos die Folgen des Tsunamis , der mehr als 230 000 Menschen das Leben kostete. Hier ging alles glimpflich ab und bis auf Sachschaden gab es nichts zu beklagen, aber es hätte auch anders ablaufen können. Jede Naturkatastrophe und sollte sie noch soweit von uns entfernt sein, sollte uns Erinnerung sein, unseren Lebensraum so sorgsam wie möglich zu behandeln, zu bewahren und abzusichern.

Foto: Vulkanausbruch in Chaitén/Chile-dpa
Foto:Erdbeben/China-AFP
Foto: Zyklon /Birma-AFP
Foto: Tornado/USA -epa