Sonntag, 9. August 2015

Hiroshima...Nagasaki...70 Jahre nach "Little Boy" und "Fat Man"

"Little Boy" und "Fat Man" wie diese beiden Atombomben über Hiroshima am 6. August und in Nagasaki am 9. August 1945 genannt wurden, töteten 210 000 Menschen - 140 000 in Hiroshima und 70 000 in Nagasaki. Fast alle Opfer gehörten der Zivilbevölkerung an, mehr als zwei Drittel waren Frauen, Kinder und alte Menschen.
Bäume fielen in beiden Städten, aber die großen Bäume in Hiroshima wurden entwurzelt, während diejenigen in Nagasaki eher abgeknickt wurden.-

"Little Boy" and "Fat Man", as these two atomic bombs were called which were dropped over Hiroshima on August 6 and over Nagasaki on August 9 in 1945, killed 210,000 people - 140,000 in Hiroshima and 70,000 in Nagasaki. Nearly all the victims were civilians and over two-thirds were women, children and the elderly.(source)
Trees were down in both cities, but the large trees which fell in Hiroshima were uprooted, while those in Nagasaki were actually snapped off. (source)

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 "Praktisch alle Lebewesen, Mensch und Tier, wurden buchstäblich zu Tode versengt." 
Zu glauben, dass für mindestens 75 Jahre nichts in der verbrannten Erde von Hiroshima wachsen würde, war weit verbreitet und ein Irrtum; der Oleander war der erste, der zu blühen begann, und gab " den Bewohnern von Hiroshima Hoffnung und Licht."

"Practically all living things, human and animal, were literally seared to death."
 It was widely, and erroneously, believed that nothing would grow in the burnt ground of Hiroshima for seventy-five years; the oleander was the first to blossom, and it gave "hope and light to the citizens of Hiroshima." (source)


Nerium oleander sprouting through the ruins
Photo credits George Dorn

Engraved in stone long ago,
Lost in the shifting sand,
In the midst of a crumbling world,
The vision of one flower.


-Tamiki Hara,
原 民喜-

Hara Tamiki war einer der ersten Schriftsteller, der seine persönlichen Erfahrungen während und nach dem Atombombenangriff auf Hiroshima in literarischer Form veröffentlichte. Er lebte vor und während des Krieges mit seiner Frau in Tôkyô, bevor er einige Monate nach deren Tod (1944) vor den anhaltenden Luftangriffen der Amerikaner nach Hiroshima floh und dort, nur ungefähr einen Kilometer vom Ort der Explosion entfernt, nahezu unversehrt blieb. Im Juni 1947 veröffentlichte er die Erzählung „Natsu no hana", eine Art dokumentarische Prosa über seine Erlebnisse in Hiroshima. Der Text beruht ursprünglich auf einem in Katakana geschriebenen Protokoll, „Notes on the bombing", das Hara bereits einen Tag nach dem Bombenangriff begonnen hatte. Die schmerzliche Konfrontation mit dem Tod mehrerer Familienmitglieder prägte Haras Bewusstsein nachhaltig. Sein eigener Tod 1951 - er legte sich auf die Gleise einer vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen Kichijôji und Nishi-Ogikubo - wird mit seinen Erlebnissen in Hiroshima, aber auch mit der Angst vor einem neuerlichen Gebrauch der Atombombe seitens der Amerikaner erklärt. (Quelle)
Born in Hiroshima in 1905, Hara was a survivor of the bombing of Hiroshima. The experience of the bomb and the death of his wife were primary themes in his writing. He thought of himself as "a new kind of human being brought down to earth by one shot from the atomic bomb," His best known work, a novel, Summer Flowers, was released in June, 1947. Many believe his final work, The Land of Heart’s Desire, 1951, was Hara’s suicide note. Hara was extremely desponded at the outbreak of the Korean War. Fearing a repeat of history, Hara threw himself in front of an on-coming train in Tokyo, ending his life on March 13, 1951. Hara’s last poem appears on a monument at Hiroshima built in his honor. A selection of Hara’s writing is also included in the Hiroshima case study, found in the first module of this series.


The Hiroshima City Flower
The kyõchikutõ or oleander

Wegen ihrer bemerkenswerten Regenerationskräfte wurde der Oleander die offizielle Blume der Stadt Hiroshima.-

The oleander has been designated the official flower of the city of Hiroshima for its remarkable powers of regeneration. Kiyoshi Hashimoto, director of the Hiroshima Botanical Garden, explains that after the disaster,it seemed that nothing could grow for at least three decades. But Nerium oleander bloomed the next year.

Doctor Takashi Nagai (February 3, 1908 – May 1, 1951) 
contemplates the devastation of the Matsuyama district looking across the Urakami River towards the Inasa Mountains 

 In Nagasaki waren es die 1.000 gepflanzten Kirschbäume von Dr. Takashi Nagai, einem überlebenden Arzt der Bombe, die ein Symbol für das Leben inmitten von Zerstörung wurden.

"Im Jahr 1948, nutzt er die 50 000 Yen der Kyushi Times, die ihm bezahlt wurden, um 1000 dreijährige Kirschbäume im Bezirk Urakami zu pflanzen, um diese verwüstete Erde in einen "Berg von Blumen" zu verwandeln ". Auch wenn einige ersetzt wurden, werden diese Kirschbäume immer die "Nagai Senbonzakura" bleiben (die 1.000 Kirschbäume von Nagai) und ihre Blumen schmücken die Häuser von Urakami im Frühjahr. " -

Cherry Trees in Nagasaki's Peace Park
source

In Nagasaki it were the 1000 Cherry Trees planted by Dr. Takashi Nagai, a surviving doctor of the bomb which became a symbol for life.

"In 1948, he uses 50,000 yens paid by "Kyushu Times" to plant 1,000 cherry trees of three years in the district of Urakami to transform this devastated earth in "Hill of Flowers". Even if some were replaced, these cherry trees are always called "Nagai Senbonzakura" (1,000 cherry trees of Nagai) and their flowers decorate the houses of Urakami in spring."

 
Eucalypt at the site of Hiroshima Castle, 740 m from hypocenter. The tree survived the atomic bombing, while the castle was destroyed.

Hibaku ist ein japanisches Wort und bedeutet "etwas, das eine Atombombe erlebt hat."
In der Regel wird es verwendet für "Menschen, die eine Atombombe überlebt haben."
Aber es gibt auch ein japanisches Wort für Bäume, die die Atombombenabwürfe in Hiroshima überlebten ....

"Hibakujumoku 被 爆 樹木
"Die durch die Explosion in Hiroshima innerhalb der ersten 3 Sekunden in einem Abstand von drei Kilometer vom Hypozentrum emittierte Hitze war etwa 40 mal größer als die der Sonne.  Die anfängliche Dosisleistung im Hypozentrum war ca. 240 Gy. Laut "
Hiroshima and Nagasaki: The Physical, Medical, and Social Effects of the Atomic Bombings", erlitten Pflanzen Schäden nur in den Abschnitten über der Erde, während unterirdische Teile nicht direkt beschädigt wurden. Die Rate der Regeneration war je nach Spezies unterschiedlich. Aktive Regeneration gab es bei Laubbäumen. Rund 170 Bäume, die in Hiroshima im Jahr 2011 wuchsen, gab es tatsächlich dort vor der Bombardierung. ... "

Hibaku is a Japanese word meaning "something that has experienced a nuclear bomb." 
Typically it is used in the form hibakusha meaning "people who have survived a nuclear bomb."

But there is also a Japanese word for trees which survived the atomic bombing in Hiroshima....
 "Hibakujumoku  被爆樹木
 "The heat emitted by the explosion in Hiroshima within the first three seconds at a distance of three kilometres from the hypocenter was about 40 times greater than that from the Sun. The initial radiation level at the hypocenter was approximately 240 Gy. According to Hiroshima and Nagasaki: The Physical, Medical, and Social Effects of the Atomic Bombings, plants suffered damage only in the portions exposed aboveground, while portions underground were not directly damaged. The rate of regeneration differed by species. Active regeneration was shown by broad-leaved trees. Approximately 170 trees that grew in Hiroshima in 2011 had actually been there prior to the bombing...(source

Weeping Eucalyptus in Hiroshima

"One of the two pillars of the Sanno Shrine Torii was toppled by the A-bomb blast. The blast also blew away the branches and leaves of the two camphor trees in the precincts of the Shrine, which were then more than 500 years old. At that time, it was feared that the trees might wither and die; however, they gradually began to recover, and now are thickly covered with leaves and branches."
source & Photo credit


"In diesem Zeitalter ständiger globaler Krisen, fällt es leicht zu vergessen, dass es nicht allein die Erde ist, die durch den Menschen gefährdet ist sondern die Menschheit selbst. Im Laufe von dreieinhalb Milliarden Jahren Umweltschwankungen und Katastrophen, haben Organismen aller Art gewaltige Kräfte der Regeneration entwickelt. Einige Arten, typischerweise durch den Menschen als Unkraut bezeichnet, scheinen besonders geschickt darin zu sein, nicht nur schwere Störungen zu überleben, sondern in ihrem Angesicht geradezu zu florieren. Diese Organismen sind alle den meisten Menschen vertraut und in der gemäßigten Welt gehören dazu so bekannte Kreaturen wie Ratten, Schaben, Löwenzahn, und lila Blutweiderich.
Unabhängig davon, welches Schicksal die Erde erwartet, ist es klar, dass das Leben weitergehen wird mit oder ohne Menschen. Nirgendwo ist diese Wahrheit deutlicher als in Hiroshima, Japan, der ersten Stadt auf dem Planeten, der die volle Kraft einer Atombombe am 6. August 1945 erlebte. In den Köpfen der Menschen ist die Detonation einer Atombombe verbunden mit totaler und absoluter Zerstörung, doch dies war kaum der Fall. Am Hypozentrum der Explosion war die Verwüstung in der Tat komplett, doch nur wenige hundert Meter entfernt überlebten viele Menschen, wie auch viele Pflanzen und Tiere, wenn auch schwer beschädigt.
Ich habe mich lange über die Bäume, die die Atombombenexplosion überlebt haben, gewundert und war neugierig zu erfahren, welche Arten am widerstandsfähigsten auf die Stoßwelle und den Feuerball reagiert haben, die verantwortlich waren für die schwersten Beschädigungen. Mein Interesse an dieser Frage wurde zum ersten Mal geweckt, als ich über einen Ginkgo-Baum las, der im Hiroshima "Peace Park" wächst, ein paar hundert Meter vom Hypozentrum, der angeblich die Atombombenexplosion überlebt hatte (siehe PF Michel, GinkgoBiloba: L'Arbre Qui A vaincu Le Temps, 1986).
Bei dem Versuch, die Wahrheit dieses Berichts zu validieren (was ich nicht schaffte), stieß ich auf das Werk des japanischen Fotografen Hiromi Tsuchida, der akribisch die Existenz von vielen authentischen Hibaku-Bäumen dokumentiert hat. Hiromi Tsuchida wurde in Fukui, Japan geboren, im Jahr 1939. Er hat eine massive dreiteilige Fotoarbeit über Hiroshima veröffentlicht, produziert zwischen 1976 und 1983, die sich konzentriert auf die Geschichte und die Erinnerung an die Atombombe. Unter Verwendung Hunderter von Bildern, präsentiert er eine systematische und gemessene Chronik der Nachwehen der atomaren Apokalypse. Nicht nur hat Tsuchida die Bäume fotografiert, die die Bombe überlebten, sondern auch die Menschen und ihre persönlichen Sachen. Tsuchida Fotografien veranschaulichen die menschliche Dimension der Tragödie und alltägliche Gegenstände transformieren in erschreckenden Bildern zu einem tödlichen Alptraum.
Mit Blick auf Tsuchida Fotografien von Bäumen, weicht das Gefühl der Tragödie einem Gefühl des Wunderns an der unbeugsamen Vitalität des Lebens. Dies sind die wahren Überlebenden, Pflanzen, die dem Schlechtesten widerstehen können, was die Menschheit zu bieten hat."
Peter Del Tredici

 Ginkgo tree  (Ginkgo bilobal,  Shukukeien garden,  1,400 meters from the
hypocenter,  photographed  in 1993

"In this era of constant global crises, it’s easy to forget that it is not the earth that is endangered by human activities so much as humanity itself. Over the course of three and a half billion years of environmental fluctuations and catastrophes, organisms of all types have developed tremendous powers of regeneration. Some species, typically referred to by humans as weeds,seem especially adept at not merely surviving severe disturbance, but of actually flourishing in the face of it. These organisms are all too familiar to most people and, in the temperate world, include such well-known creatures as rats, cockroaches, dandelions, and purple loosestrife.
Regardless of what fate awaits the earth, it is clear that life will go on, with or without people. Nowhere is this truth more evident than in Hiroshima, Japan, the first city on the planet to experience the full force of a nuclear bomb on August 6, 1945. In most people’s minds the detonation of an atomic bomb connotes total and absolute destruction, yet this was hardly the case. At the hypocenter of the blast, the devastation was indeed complete, yet just a few hundred meters away many people, as well as many plants and animals,survived, albeit seriously damaged.
I have long wondered about the trees that survived the atomic bomb blast, curious to know which species were most resilient to the shock wave and fireball that were responsible for the most serious damage. My interest in this question was first whetted when I read about a ginkgo tree growing in the Hiroshima "Peace Park," a few hundred meters from the hypocenter, that supposedly had survived the atomic bomb blast (see P. F. Michel, Ginkgo Biloba: L’Arbre Qui A Vaincu Le Temps, 1986).

While attempting to validate the truth of this report (which I was unable to do), I came across the work of the Japanese photographer Hiromi Tsuchida, who has meticulously documented the existence of many authentic hibaku trees. Hiromi Tsuchida was born in Fukui, Japan,in 1939. He has published a massive three-part photographic work about Hiroshima, produced between 1976 and 1983, that focuses on the history and memory of the atomic bomb. Using hundreds of pictures, he presents a systematic and measured chronicle of the aftermath of the atomic apocalypse. Not only has Tsuchida photographed the trees that survived the bomb, but also the people and their personal belongings. Tsuchida’s photographs illustrate the human dimensions of the tragedy and transform everyday objects into horrifying images of a deadly nightmare.Looking at Tsuchida’s photographs of trees, the sense of tragedy gives way to a sense of wonder at the indomitable vitality of life. These are the true survivors, plants that can withstand the worst humanity has to offer."
Peter Del Tredici

  Camphor  tree (Cinnamomum  camphora), 1,200  meters  from  the  hypocenter,  photographed
in 1979.



Ein etwas anderer Blick ...
 A different approach....

 
A VISUAL RECORD

Elin O'Hara Slavick ist eine Fotografin, die Jahre in Hiroshima verbrachte und an einer bildlichen Bestandsaufnahme der Zerstörung arbeitete.

"Dann gibt es die Fotografien selbst, noch immer Ausdruck von Licht auf Materie und Ereignissen. Ich machte Hunderte von Aufnahmen, während ich in Hiroshima war, digitale und analoge, in Farbe und Schwarzweiß, Bilder des Überlebens und Bilder der Zerstörung. Es gibt unter ihnen eine große Reihe von Löwenzahnköpfen, dabei in den Wind zu verschwinden, eine kleine Geste inmitten eines tiefgreifenden Ereignisses.

"Die Bombe ließ nicht nur die unterirdischen Organe der Pflanzen intakt; sie schien sie stimuliert zu haben. Überall waren Flockenblumen und Yucca, Gänsefuß, Winden und Tageslilien, die haarige fruchtige Bohne, Portulak und Spitzklette und Sesam und Rutenhirse und Mutterkraut. "Das Blühen der Blumen bot eine falsche und flüchtige Hoffnung für die Opfer und Überlebenden der A-Bombe. Und wie dieses Zeichen der Regeneration, verschwindet ein Löwenzahn, vielleicht zusammen mit dem Atem des Wunschs eines Kindes, aber in der Regel verschwindet er ohne vorherige Ankündigung - klein, wie ein Hauch von Rauch, fragile Kugeln, kleine stämmige und temporäre Sterne..."

Elin O'Hara Slavick is a photographer who spent years in Hiroshima working on a visual record of the destruction...

Then there are the photographs themselves, still exposures of light upon matter and events. I made hundreds of exposures while in Hiroshima, digital and analog, color and black and white, images of survival and images of destruction. There is a large series of dandelion heads about to disappear into the wind, a small gesture in the midst of a profound event.

“The bomb had not only left the underground organs of plants intact; it had stimulated them. Everywhere were bluets and Spanish bayonets, goosefoot, morning glories and day lilies, the hairy-fruited bean, purslane and clotbur and sesame and panic grass and feverfew.”  
The blooming of flowers offered a false and fleeting hope to the victims and survivors of the A-bomb. 
And like this sign of regeneration, a dandelion vanishes, perhaps with a child’s breath of a wish, but usually it disappears without notice – small, wispy, fragile balls, tiny-stemmed and temporary stars. ...

Sources:
- 8:15 AM...after the 43rd Second/ Fractions Illustrated Blog , August 2011
- Tamiki Hara/Voices Compassion Education
- Tamiki Hara on wikipedia english, deutsch, francais
- Hibakujumoku on wikipedia english
- Hibaku Jumoku: A-bombed trees that survived Hiroshima/ Amusing Planet 15.03.2013
- Hibaku Trees of Hiroshima/Photos by Hiromi Tsuchida. Text by Peter Del Tredici, A series of
striking photographs presents the trees that survived the atomic bomb blast of August 6, 1945, pdf
- HIROMI TSUCHIDA: “Hiroshima” (1985)/ASX Editors 05.10.2010
- Hiroshima Day, 66 years - the Flame of the Atomic Bomb/Muza-chan's Gate to Japan 06.08.2011
- Nagasaki: The Last Bomb/The New Yorker 07.08.2015
- The Bombing of Nagasaki/The History Learning Site
- 66 Years Ago Today: When Truman Opened the Nuclear Era -- With a Lie/The Nation 06.08.2011
- Two Tear Drops Of Blood Over Human History- Hiroshima & Nagasaki/Indian Nuts 05.08.2007
- Hiroshima & Nagasaki Fact Sheet/
- Testimonies of the Atomic Bomb Survivors/NBC
- Hiroshima: A Visual Record/Elin O'Hara Slavick in The Asia-Pacific Journal, Vol. 30-3-09, July 27, 2009
- PHOTOGRAPHS OF HIROSHIMA AND NAGASAKI/Gensuin
- Takashi Nagai on wikipedia english, deutsch, francais
- Young cherry trees grown from trees planted by Nagasaki A-bomb survivor/Hiroshima Peace Media Center 11.12.2010
- Dr. Takashi Nagai Surveys Ruins of Nagasaki/The World War II Media Data Base
- Nagasaki Day/Snorlax 87 Blog 10.04.2011

Related:
- Sommerblumen/ dokoshuka zu Hara Tamiki, Mai 2009
- Land meiner Sehnsucht, pdf Download zu Hara Tamiki 

- Senbazuru...About Light & Shadow and Sadako's Cranes/06.08.2015 

 - Ein Baum mit schwerem Gepäck/28.03.2011

Donnerstag, 6. August 2015

Senbazuru...About Light & Shadow and Sadako's Cranes


Kraniche in Deutschland
Photo: LeenaP

"Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht."

 All the variety, all the charm, all the beauty of life is made up of light and shadow."

- Leo N. Tolstoi, - Anna Karenina -

Photo:LeenaP

Magical boats on Piano Lake in Berlin during Festival of Lights-

Zauberhafte Lichterschiffchen während des Festival of Lights (2011)...


Little lanterns on Ota River in Hiroshima...
Photo : Jodi Cobb/National Geographic

...Lassen die Gedanken in Richtung Japan reisen. Auch dort gibt es alljährlich Lichter, die auf einem Fluss angezündet werden, doch der Anlass ist geboren aus dem Schatten des ersten Atombombenabwurfs am 6. August.

... Make our thoughts travel towards Japan. There, too, annually lights are lit on a river, but the occasion is born out of the shadows of the first atomic bomb on August 6.

"Das Skelett der ehemaligen Industrie- und Handelskammer wurde nach kontroversen Diskussionen 1996 zum Welterbe erklärt. Genau hier explodierte die erste zu Kriegszwecken eingesetzte Atombombe der Geschichte. Es wurde als Ruine stehen gelassen. Am Abend des Jahrestags der Katastrophe setzen hier die Einwohner der Stadt Papierschiffchen mit brennenden Kerzen in den
Ota-Fluss; in einer bewegenden Prozession schwimmen sie dem Meer entgegen und erinnern an die Toten jeder Familie."
(aus einem Reiseführer)


 "The skeleton of the former Chamber of Commerce has been declared a World Heritage Site after
controversial discussions in 1996. Right here exploded
the first atomic bomb in history used for military purposes. It was
left as a ruin. In the evening before the anniversary of the disaster the inhabitants of the town set here paper boats with burning candles into the
Ota River; in a moving procession they swim towards the sea
and remember the dead of each family."
(found in a guide)

Keine Schiffchen, aber Laternen....
Not boats but lanterns

Und von den Laternenschiffchen ist es nicht weit zu den Kranichen von Sadako Sasaki 

And from the little lantern boats it is not far to the cranes of Sadako Sasaki.


Um 8:15 Uhr nach der 43.Sekunde
photo


Die Legende der 1000 Kraniche

Am 06. August 1945 ging die Sonne um 6:33 Uhr in Berlin auf und versank um 21:50 Uhr. Ein Spätsommertag im Nachkriegsdeutschland mit 15 Stunden und 17 Minuten Tageslichtzeit. Ein Tag, der hier wie alle anderen dieser Zeit hätte sein können. 9594 Kilometer entfernt fiel an diesem Tag „Little Boy“ aus einem Flugzeug auf die Stadt Hiroshima

Etwa 20.000 bis 90.000 Menschen starben an diesem Tag unmittelbar an den Folgen der Explosion der ersten militärisch eingesetzten Nuklearwaffe. Noch Jahrzehnte später erkrankten Menschen an den Folgen der radioaktiven Strahlung. Sadako Sasaki war zu diesem Zeitpunkt zweieinhalb Jahre alt. Sie überlebt den Abwurf der Bombe und wächst zunächst scheinbar gesund auf. Erst im Alter von elf Jahren bricht das athletische Mädchen zusammen und erfährt, dass sie an Leukämie erkrankt ist – eine Spätfolge des Atombombenabwurfs.

Die Geschichte von Sadako ist die wohl bekannteste Geschichte der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Nach ihrer Erkrankung erfährt Sadako von der Legende der 1000 Kraniche. Demnach würde derjenige, der 1000 Origami-Kraniche falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekommen. In der Hoffnung auf Heilung beginnt Sadako mit ihrer Arbeit.
Sadakos Geschichte ist Inhalt zahlreicher Bücher, nicht zuletzt in Karl Bruckners Sadako will leben. Wie viele Kraniche die wahre Sadako letztlich gefaltet hat, variiert in den einzelnen Geschichten. Ihr Wunsch nach Heilung ging allerdings nicht in Erfüllung: Sie verstarb 1955 an den Folgen ihrer schweren Erkrankung.-

The legend of the 1000 cranes

On August 06, 1945, the sun rose at 6:33 am in Berlin and sank at 9:50 pm. A late summer day in postwar Germany with 15 hours and 17 minutes of daylight time. A day, which could have been like any other day at this time. On that day, 9594 kilometers away fell  "Little Boy" from an airplane over the city Hiroshima.
About 20,000 to 90,000 people died that day directly to the consequences of the explosion of the first nuclear weapon used militarily. Still decades later people got ill from the effects of radiation. Sadako Sasaki was at this time two and a half years old. She survived the dropping of the bomb
and initially she continued to live on healthy, so it seemed. Only at the age of eleven years the athletic girl collapses and learned that she had leukemia - a long-term consequence of the atomic bombing.

The story of Sadako is the most well-known story of the victims of the atomic bombing of Hiroshima and Nagasaki: After her disease broke out Sadako learnd about the legend of the 1000 cranes. Thus the one who fold 1000 origami cranes, would be granted a wish fulfilled by the gods. In the hope of a cure Sadako started her work.

Sadako's story is the subject of numerous books, not least in Karl Bruckner's "Sadako wants to live". How many cranes the true Sadako had ultimately folded, varies in the different stories. Her wish for healing however was not fulfilled: She died in 1955 at the consequences of her serious illness.

Sadako Sasaki 
 佐々木 禎子
 07.01.1943 - 25.10.1955

Nun hat Judith Loske das Schicksal des japanischen Mädchens als Kinderbuch veröffentlicht. Die Erzählerin ist hier Sadakos Katze. Auf 48 Seiten beschreibt sie mit einfachen Worten den Lebensweg des Kindes: Wie sie als kleines Kind, damals noch gesund, im Garten spielte, wie die dunkle Wolke kam und sie deswegen Jahre später erkrankte und mit dem Falten der Kraniche begann.-

 Now Judith Loske has published the fate of Japanese girl as a children's book. The narrator here is Sadako's cat. On 48 pages in simple terms the life of the child is described: How she played as a small child, still healthy, in the garden, how the dark cloud came and why years later she fell ill and began folding the cranes.


Hier kann man das ganze Buch lesen

Sadakos Geschichte in Bildern

"In zauberhafter Einfachheit werden die Wünsche ihres schwarzen Begleiters, der Hauskatze, dargestellt: Gemeinsames Spazieren durch den Park in der Kirschblütenzeit, durch Pfützen stapfen, das wundersame Wassertor besuchen und auf dem Rücken eines Drachen reiten. Eine Krankheit (nahezu farblos) fesselt das Mädchen jedoch an Bett und Tropf. Als Sadako in den Himmel geht und mit den 1000 Papierkranichen davonfliegt, bleiben der schwarze Kater und eine Vielzahl an Origamivögeln zurück.
Den Ton dieser traurigen Geschichte prägen die gedeckten Farben der Bilder: Kollagen und Illustrationen, immer wieder auch Faltanleitungen für Papierkraniche. All das ist für kleine Kinder nachvollziehbar dargestellt.
August 1945: Sadako ist zwei Jahre alt und spielt draußen mit ihrer Katze, als die schwarze Wolke kommt und Tod und Verderben bringt. Sadako überlebt, doch Jahre später ist sie todkrank. Da hört sie von einer Legende, die besagt, dass demjenigen ein Wunsch erfüllt wird, der 1000 Papierkraniche faltet. In der Hoffnung, gesund zu werden, beginnt sie mit dem Werk …
Aus Perspektive von Sadakos Katze wird hier die wahre Geschichte eines Mädchens aus Hiroshima erzählt. Eine Geschichte über Hoffnung, die Tod und Trauer überdauert."
(source)


Sadako's story in pictures

In a charming simplicity the wishes of her black companion, the domestic cat, are shown: Common stroll through the park in the cherry blossom season, trudging through puddles, visiting the miraculous water gate and riding on the back of a dragon. However, a disease (nearly colorless) captures the girl at bed and drip. When Sadako goes to heaven and flies away with the 1000 paper cranes, the black cat, and a variety of Origami birds remain.
The tone of this sad story is emphasized by the muted colors of the images: collages and illustrations, also repeatedly folding instructions for paper cranes. All this is understandable for small children.
August 1945: Sadako was two years old and playing outside with her cat, as the black cloud is coming, bringing death and destruction. Sadako survived, but years later she is terminally ill. As she hears from a legend that says a wish is granted to someone who folds 1000 paper cranes, she begins her work, hoping to become healthy...
From the perspective of Sadako's cat the true story of a girl from Hiroshima is told. A story about hope, death and grief endured.


Senbazuru - 1000 paper cranes
Part of a beautiful sculpture of Esther Dreher
see more


Karl Bruckner's book published in 1961

Nachdem Sadako starb, veröffentlichten ihre Freunde und Schullameraden Briefe, um Geld für ein Denkmal zu sammeln, das an Sadako und all die anderen Kinder in Japan erinnern sollte, die aufgrund der Auswirkungen der Atombombe gestorben sind. Im Jahr 1958 war das Denkmal komplett. Eine Statue von Sadako, die in ihren Händen einen goldenen Kranich hält. Dieses Denkmal befindet sich am Hiroshima Memorial, auch bekannt als Genbaku Dome. Die Gedenktafel besagt:
 "Das ist unser Schrei. Das ist unser Gebet. Frieden in der Welt." 
Eine weitere Statue von Sadako Sasaki befindet sich im Seattle Peace Park.-

After Sadako died, her friends and her schoolmates published letters so that they could raise the funds in order to build Sadako a memorial to her and the other children in Japan who had died due to the effects of the atom bomb. In 1958, the monument was complete. It was a statue of Sadako, and in her hands is a golden crane. This monument is located at Hiroshima Peace Memorial, otherwise known as Genbaku Dome. The plaque that is on the memorial states,
 "This is our cry. This is our prayer. Peace in the world."
 Additionally, there is a statue of Sadako Sasaki in the Seattle Peace Park.

"This is our cry. This is our prayer. Peace on Earth."

Hiroshima Peace Memorial Monument
also known as Genbaku Dome

“I will write peace on your wings and you will fly all over the world.” 
Sadako Sasaki


Sources:
- Hiroshima, 1945: Ein tapferes Mädchen, 1000 Papier-Kraniche und das Leben nach der Katastrophe/Berliner Gazette 06.08.2011
- Sadako will leben/ Karl Bruckner 1961
- Sadako Sasaki on wikipedia english, deutsch, francais
- Sadakos Kraniche/ Judith Loske website
- Sadakos Kraniche/ Judith Loske - Buch zum Durchblättern & Faltanleitungen für Origamikraniche
- Sadako's Cranes/ Judith Loske


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Montag, 27. Juli 2015

Shit Happens....Religious Truths


Diese Karte habe ich mal vor zig Jahren von einer Freundin bekommen und sie hat seither einige Umzüge hinter sich, immer wieder dort landend, wo sie am besten hinpasst, in unmittelbarer Nähe zum Stillen Örtchen, zumeist den Badezimmerspiegel zierend. Ausgestattet mit diesen Weisheiten für den Tag, kann eigentlich nichts schiefgehen, egal was passiert...
Allen eine gute Woche!-

 This post card I got decades ago from a very good friend and since then it went with me wherever I moved, always landing there, where it fits best : close to the WC, mostly pinned to the bathroom mirror. Armed with this wisdom for the day, actually nothing can go wrong ....
A very good week to everybody, no matter of what kind of shit happens to you, life will go on...:))

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- Shit happens/ 09.09.2012

Dienstag, 21. Juli 2015

Jacques Châtelain ist tot...Tribute to Jacques Châtelain...Le Français aux traces de l'âme rodriguais est mort


Der französische Fotograf Jacques Châtelain ist tot. Er starb bereits am 29.Juni in Kefaloia, einer griechischen Insel im Ionischen Meer an einem Herzinfarkt. Den Rodriguern ist er bekannt durch sein Buch "Rodrigues Intime", das erst letztes Jahr veröffentlicht wurde. Seit 2005 besuchte er regelmäßig unsere Insel um ihre Menschen kennenzulernen und ihren Alltag in Bildern festzuhalten.-

French photographer Jacques Châtelain is dead. He died already on June 29 in Kefaloia, a Greek island in the Ionian Sea, from a heart attack. In Rodrigues he is known for his book "Rodrigues Intime", which was released in October last year. Since 2005, he regularly visited our island to meet its people  and to depict their daily life in photos.-

Photographe français Jacques Châtelain est mort. Décédé le 29 Juin dans Kefaloia, une île grecque dans la mer Ionienne. suite à une crise cardiaque, les Rodriguais le connaissent pour son livre "Rodrigues Intime", qui a été publié l'an dernier. Depuis 2005, il a visité régulièrement notre île à la rencontre de ses habitants afin de capter leurs vies quotidiennes en images.


Jacques Châtelain bei einer Ausstellung seiner Fotos in Mauritius.
Jacques Châtelain at an exhibition of his photos in Mauritius.
Pendant une exposition de ses photos à l'île Maurice.

Hier der Einband des Buches, ein Gemeinschaftswerk mit der Journalistin Anne Debever
 Here the cover of the book, a collaboration with journalist Anne Debever

 "Das Buch ...bietet eine Plattform, um vielen Rodriguaern die Seele ihrer Gesellschaft zum Ausdruck bringen und über ihre Zukunft in einer Welt der Globalisierung. Eine Einladung, zwischen Intimität und Authentizität zu reisen."


"The book...provides a platform to many Rodriguans to express the soul of their society and reflect on its future in times of vast globalization. An invitation to travel between intimacy and authenticity."


"Nou Pays nou fierte

Rodrigues, une belle aventure du cœur

Au-delà des paysages, l’île de Rodrigues, joyan de l’Océan Indien, est surtout riche des visages de ceux qui la façonnent, accueillants et généreux. Tels des spéléologues progressant à tâtons dans les entrailles de la terre, Anne Debever et Jacques Chatelain tentent d’atteindre, avec la complicité de sa population, la chair même de cette société insulaire. Le facteur, le chauffeur de bus, l’institutrice… autant de personnages amoureux de leur île, parfois truculents et souvent émouvants. L’ouvrage met aussi en valeur les artistes, des danseurs traditionnels aux slameurs, et offre une tribune à de nombreux Rodriguais pour exprimer l’âme de leur société et réfléchir sur son avenir dans la vaste mondialisation. Une invitation au voyage, entre intimité et authenticité."(source)


Seit letzter Woche Freitag liegt für alle, die sich an Jacques Châtelain erinnern und sich von ihm verabschieden möchten, ein Kondolenzbuch in der Alliance Française aus.-

Since last Friday a book of condolence has been provided by his friends at the Alliance Française for all who want to share their memories of Jacques Châtelain and who want to say goodbye to him.-

 Depuis la semaine dernière un livre de condoléances est mis à la disposition par des amis de Jacaues Châtelain à l'Alliance Française, pour tous ceux qui veulent partager leurs souvenirs et pour lui dire un dernier au revoir.- 


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Samstag, 18. Juli 2015

Ein Planet mit Herz, ein "Gotteslicht" und ein Neumond....Happy Eid Mubarak....!


Um ehrlich zu sein hatte ich nicht im Sinn Pluto zu fotografieren, den Zwergplaneten mit Herz, als ich Freitag kurz vor Dämmerung zum Hafen ging...-

Honestly, I did not intend to take a photo of Pluto, the dwarf planet with heart, when I went to the harbour of Port Mathurin before dusk was going to set in on Friday...-

Pour être honnête, hier je n'avais pas l'intention de prendre des photos de Pluto, la planète naine avec du coeur, quand je suis allé au port juste avant l'aube ...-


Ich wollte auf den Neumond warten, der am Tag zuvor in unserer Region noch nicht sichtbar war. Belohnt wurde ich mit diesem Sonnenuntergang mit imposanten Strahlenbüscheln, ein Lichtphänomen, das auch "Gotteslicht" genannt wird, wie ich mal von meiner Freundin Kathrin gelernt hatte...-

I had in mind to wait for the new moon, which wasn't visible yet in our region the day before. But first I was rewarded with this impressive sunset showing crepucular rays, creating a light phenomenon that is also known as "God's light", as I had learned once from my friend Kathrin...-

Je voulais attendre la nouvelle lune, qui n'était pas encore visible la veille dans notre région. Mais d'abord j'ai été récompensé avec ce coucher de soleil impressionnant montrant des rayons crépusculaires, un phénomène lumineux qui est également connu comme "la lumière de Dieu", comme je l'avais appris de mon amie Kathrin une fois ...-


Und um 17 Uhr 52 und 58 Sekunden war es dann soweit, ich sah den Neumond. Das Foto oben entstand 8 Sekunden später...)) -

And by 5pm 52minutes and 58 seconds, I saw the new moon. The photo above was taken 8 seconds later ...)) -

Et en 17 heures 52 et 58 secondes, était temps, je l'ai vu la nouvelle lune. La photo ci-dessus a été de 8 secondes plus tard ...)) -


Damit stand es fest, der diesjährige Ramadanging seinem Ende entgegen....-
So it was settled....this years' Ramadan was coming to an end...-
Ainsi, il était clair que le Ramadan de cette année touchait à sa fin ..


Zeit all unseren muslimischen Bekannten und Freunden in Rodrigues und anderswo ein friedliches Eid Fest zu wünschen...!

Time to wish all our Muslim friends in Rodrigues and everywhere  
A peaceful  Eid Mubarak...!

Temps pour souhaiter à tous nos amis musulmans à Rodrigues et partout une paisible fête -
  Eid Mubarak!


More about Pluto
 (for those who didn't even know that it was dismissed as planet 9 years ago...):
- Will Pluto be reinstated as a planet?/Washington Post 02.102014
- New Horizons Mission/wikipedia engl.

Freitag, 17. Juli 2015

Schnee in Australien....Snow in Australia....Neige en Australie

This July 16, 2015, photo shows a Kangaroo on the Colmar Estate vineyard in Orange, New South Wales, Australia. 
The winter storm caused traffic accidents, school closures and power outages around the state on Australia¿s southeastern coast.
Photo credits: Bill Shrapnel/AP


Source & related: 

Mittwoch, 15. Juli 2015

From Reunion to Mauritius - Blick auf Mauritius...L'ile Maurice vue de la Réunion

Mauritius viewed from the island of Reunion
10.07.2015/Luc Perrot

Wenn man einmal bei Luc Perrot gelandet ist kommt man so schnell nicht von ihm weg. Während ich seine Venus-Jupiter Bilder suchte, fand ich dann gleich noch Fotos, die ich so bislang nie gesehen hatte. Offensichtlich kann man bei klarem Winterwetter, (ja, es ist Winter in unserer Region!), von Réunion bis nach Mauritius blicken, und zwar auch mit bloßem Auge...Einfach nur genial!-

Once you are landed at Luc Perrot no way to get away from his pics at once. While I was looking for his Venus-Jupiter images, I found others which so far I had never seen. Obviously one can see in clear winter weather conditions, (yes, it is winter in our region!), from Reunion Island to Mauritius, even with the naked eye ... Just awesome! -

Une fois qu' on est arrivé aux sites de Luc Perrot, impossible de partir tout de suite. Alors, quand je cherchais pour ses photos de Vénus-Jupiter, je trouvais d'autres images que j'ai jamais vu avant. Évidemment, on peut en condition du ciel clair en hiver (oui, il est hiver dans notre région!), voir de la Réunion jusqu'à Maurice, même à l'œil nu ... Tout simplement génial! -

L'ile Maurice vue de la Réunion.
Voici une version « croptée » de la photo de ce matin. Le Nez Coupé de Ste Rose est au 1er plan

source

Hier noch ein Ausschnitt desselben Fotos ersten Fotos oben.-
A cropped version of the first pic above.

En version panoramique

Später in der Nacht hat sich die Milchstraße leicht nach links von Mauritius abgesetzt.
Auf dieser Aufnahme sind der Enclos Fouqué und der Gipfel des Piton de la Fournaise deutlich sichtbar sowie die Magellanwolken auf der rechten Seite. Weiter unten die Lichter von Bois Blanc.-

"Mauritius view from Reunion Island with a panoramic version.
Later in the night, the Milky Way has shifted slightly to the north of Mauritius.
In this photo, the Enclos Fouqué and the top of the Piton de la Fournaise are clearly visible. Magellanic clouds are on the right. Further down, the lights of Bois Blanc."-

"Un peu plus tard dans la nuit, la Voie Lactée s'est légèrement décalée vers la gauche de Maurice.
Sur cette prise, l'enclos Fouqué ainsi que le sommet du Piton de la Fournaise sont clairement visibles ainsi que les nuages de Magellan sur la droite. En contre bas les lumières de Bois Blanc.
"


Wer Zweifel hat, ob es wirklich möglich ist, bis nach Mauritius zu blicken, kann bei diesem Foto von Burty Makoona, die umgekehrte Blickperspektive einnnehmen, von Mauriius nach Réunion. Luc Perrot hat sich, autorisiert vom Fotografen,gestattet, kleinere geografische Anmerkungen einzubinden.-

Anyone who has doubts as to whether it is really possible to see as far as Mauritius, can take in this photo from Burty Makoona, the reverse view perspective, the view from Mauritius to Reunion. Luc Perrot has allowed himself, authorized by the photographer, to include smaller geographical notes. -

Ceux qui ont des doutes quant à savoir si c'est vraiment possible de voir aussi loin que l'île Maurice, peuvent prendre dans cette photo de Burty Makoona, la perpective inverse, la vue depuis l'île Maurice jusqu'à la Réunion. Luc Perrot s'est permis, autorisé par le photographe,.quelques annotations pour qu'on puisse mieux se repérer. -

Und weil es gerade so schön passt...
.... hier noch ein Foto von der Eruption des Piton de la Fournaise im Februar diesen Jahres.
 Britta-Gudrun hatte mich gefragt, ob man denn die Aschewolken bis nach Rodrigues sehen könne. Also Aschewolken gibt es nicht, es fließt Lava. Bis nach Rodrigues könnte man das ganz sicher nicht sehen, wohl aber, in Kenntnis obiger Aufnahme, vielleicht in Mauritius...Übrigens gab es bislang bereits 3 Ausbrüche in diesem Jahr, der letzte liegt erst wenige Tage zurück..


PhotographerLuc Perrot
Summary Authors: Luc Perrot; Jim Foster
"Shown above is Piton de la Fournaise, on Reunion Island (France) in the Indian Ocean, as observed during its recent eruption sequence of February 4-15,2015. It's photographed here beneath a full moon on February 4, 2015. Piton de la Fournaise (peak of the furnace) standing 8,635 ft (2,632 m) above sea level is one of the most active shield volcanoes in the world. With the majority of its eruptions, a fluid, basaltic lava flows from fountaining vents - so-called Hawaiian style eruptions.

Oben gezeigt ist Piton de la Fournaise, auf der Insel Réunion (Frankreich) im Indischen Ozean, wie während seiner letzten Eruptionssequenz Februar 4-15,2015 beobachtet. Er ist hier, unter einem Vollmond am 4. Februar 2015 fotografiert, der Piton de la Fournaise (Spitze des Ofens) steht mit  8.635 ft (2.632 m) über dem Meeresspiegel und ist einer der aktivsten Schildvulkane in der Welt. In der Mehrheit seiner Eruptionen, fließt eine Flüssigkeit, basaltische Lava, aus Fontänenschlitzen (Lüftungsöffnungen) - auch Eruptionen im hawaiianischen Stil genannt.-

Ci-dessus le Piton de la Fournaise, sur l'île de la Réunion (France) dans l'océan Indien, comme observé au cours de sa séquence d'éruption récente de Février 4-15,2015. Il est ici photographié sous une pleine lune le 4 Février 2015. Piton de la Fournaise (pic du four) debout 8635 pieds (2632 m) au dessus du niveau de la mer est l'un des volcans boucliers les plus actifs dans le monde. Avec la majorité de ses éruptions avec un fluide, lave basaltic des évents fontaines, soi-disant des éruptions de style hawaïen.

 Source:

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